in meinem kopf bewegt sich was
Gabriele Stötzer
Platz der Menschenrechte

NO JUSTICE, NO PEACE
Carsten Busse
Ballhausplatz

Claiming Space
Victoria Coeln, Ines Försterling, Elif Gunduz, Žiga Jereb, Luca Celine Müller,
Olesya Parfenuk, Marcella Ruiz Cruiz, Laura Spes
(Studierende der Angewandten – Angewandte Fotografie & zeitbasierte Medien)
Weghuberpark

ZebraTigerin
Deborah Sengl
Tigerpark

Augustin
Victoria Coeln
Augustinplatz

Wiener Lichtblicke

[Vienna Rays of Hope]

Erhellt dunkle Zeiten und hält Körper und Geist in Bewegung:
Die Installation Wiener Lichtblicke von Künstlerin Victoria Coeln verbindet an zehn Plätzen, Parks und Straßen der Stadt Menschenrechte mit Kunst. Sobald die
Dämmerung einsetzt, geht das Licht an: Regenbogenfarben, weißes Licht und sogar Grafiken kunstvoller Fantasietiere – wie die Zebra-Tigerin von Deborah Sengl – erstrahlen jede Nacht. ” (Die StadtSpionin)

Raum und Kunst für alle als Menschenrecht – Spaziergang zu bedeutenden Plätzen
Der sieben Kilometer lange Rundgang zu allen Installationen dauert etwa eineinhalb Stunden, ausgehend vom Platz der Menschenrechte vor dem Museumsquartier. Er führt euch über den 4. in den 3. Bezirk, weiter in die Innere Stadt, dann in den 8. Bezirk, von dort in den 7. Bezirk und wieder zum Start. Ein Übersichtsplan zum Rundgang ist auf der Website des NIPAS herunterzuladen, das für die Gestaltung verantwortlich ist. Auf derselben Website ist eine Google Map eingebettet, auf der die einzelnen Stationen ebenfalls eingezeichnet sind, ergänzt durch Fotos und Erklärungstexte zu den jeweiligen Standorten der Installationen. Wenn ihr die eingebettete Map mit einem Stern verseht, könnt ihr sie regulär in eurer Google-Maps-App abrufen.” (1000 Things to do in Vienna)

Brightens up dark times and keeps body and mind on the move:
the installation Wiener Lichtblicke [Vienna Rays of Hope] by artist Victoria Coeln interconnects human rights with the arts in ten spaces, parks and streets of the city. As soon as dusk sets in, the lights turn on: rainbow colors, white lines of light and even graphics of artistic fantasy animals – like the zebra tigress by Deborah Sengl – shine every night. For the walk in the form of a schnitzel (or in the form of Austria 😉 it is best to use the ready-made online map in Google Maps with pictures and information on all places. (Die StadtSpionin)

Public space and public arts for all as a human right – a walk to significant places
The seven-kilometer path to all installations takes about one and a half hours, starting from the Platz der Menschenrechte (Human Rights Square) in front of the Museum’s Quarter. It leads you via the 4th to the 3rd district, on to the inner city, then to the 8th district, from there to the 7th district and back to the start. An overview plan for the walk can be downloaded from the project website. A Google map is embedded on the website with the individual stations, marked by NIPAS icons. The icons lead to explanatory texts, supplemented by photos of the particular location. If you give the embedded map a star, you can call it up in your Google Maps app. (1000 Things to do in Vienna)

Zur besonderen Freude der Kinder überschreiben Lichtgrafiken nicht nur Feuermauern und Stadtelemente, sondern vor allem Boden- und Grasflächen, Plätze und Wege. Das spontane Licht Spielen der Jüngsten ist eine Einladung an alle, auch an ältere Generationen, sich der Neugierde und Entdeckungslust zu öffnen und den öffentlichen Raum neu zu erkunden. Über Feiertage und den Jahreswechsel hinaus schaffen die Wiener Lichtblicke eine Möglichkeit, allen Einschränkungen zum Trotz, Körper und Geist zu bewegen. Auch das ist ein Menschenrecht.

In den Lichtinterventionen sind Lichtgrafiken von Carsten Busse, Leipzig, Deborah Sengl, Wien, und Gabriele Stötzer, Erfurt, integriert. Ein Hauptmotiv in Victoria Coelns Lichtgrafiken sind Raster und Linien. Sie verweisen auf Brüche in Lebenswegen, aber auch in der Arbeit für  Menschenrechte, die dennoch immer weitergeht.

Aus nächster Nähe sieht man in den Linien, dass sich weißes Licht in Spektralfarben aufspaltet, eine Referenz an die Metapher des Regenbogens für Würde, Gleichheit und Frieden.

 

Es ist uns ein persönliches Anliegen, Menschenrechte, den Mut zur Zivilcourage und damit auch den Mut zur Raumaneignung und Selbstermächtigung mit den Mitteln der Kunst zu stärken. In diesem Sinne ist es uns mehr als wichtig, offene Räume zu schaffen – offen für alle Menschen und frei von a priori festgelegten Deutungen. Jede und jeder sollte ihren bzw. seinen Raum (er)finden können – nicht das, was man glaubt, sehen und entdecken oder verstehen zu müssen. So können sich Wahrnehmungen, Erinnerungen und visionäre Ideen ergänzen und vielleicht sogar widersprechen – oder gänzlich Neues finden und erfinden – im Maßstab der Kunst wird das niemals falsch sein. (Heike Sütter)

Ein Projekt von Victoria Coeln. Produktion: NIPAS, im Auftrag des Menschenrechtsbüros der Stadt Wien.

To the particular delight of children, light graphics not only superscribe fire walls and elements of urban life, but especially ground and grass areas, city squares and paths. The youngest’ spontaneous light play is an invitation to each and everybody, including those older than them, including their grandparents’ generation’, to open themselves up to curiosity and the spirit of adventure, and to re-explore the public space. This, too, is a human right.

The light interventions integrate light graphics by Carsten Busse (Leipzig), Deborah Sengl (Wien), and Gabriele Stötzer (Erfurt). Grids and lines provide the central motif in Victoria Coeln’s light graphics. They reference twists and turns in individual life journeys but also in the human rights struggle which continues in the face of resistance.

Up close, the white lines in many places dissolve into the spectral colors, many tiny evocations of the rainbow, a metaphor for dignity, equality and peace.

It is our goal to use art to empower human rights, encouraging people to stand up for their beliefs, to take up space and grow into their own power. For this reason, it was particularly important for us to create open spaces – spaces that are open to everyone and free from predetermined interpretations. The idea is to allow each and every visitor to fashion a space for themselves, and not to have to follow preconceived notions of what there is to see, discover, and understand. In this way, there is room for perceptions, memories and visionary ideas to compliment and perhaps even contradict each other. There might even be space to invent or find something entirely new in these light spaces. From the viewpoint of art, this can never be wrong. (Heike Sütter)

A project by Victoria Coeln. Production: NIPAS, commissioned by the Human Rights Office of the City of Vienna.

Zur besonderen Freude der Kinder überschreiben Lichtgrafiken nicht nur Feuermauern und Stadtelemente, sondern vor allem Boden- und Grasflächen, Plätze und Wege. Das spontane Licht Spielen der Jüngsten ist eine Einladung an alle, auch an ältere Generationen, sich der Neugierde und Entdeckungslust zu öffnen und den öffentlichen Raum neu zu erkunden. Über Feiertage und den Jahreswechsel hinaus schaffen die Wiener Lichtblicke eine Möglichkeit, allen Einschränkungen zum Trotz, Körper und Geist zu bewegen. Auch das ist ein Menschenrecht.

In den Lichtinterventionen sind Lichtgrafiken von Carsten Busse, Leipzig, Deborah Sengl, Wien, und Gabriele Stötzer, Erfurt, integriert. Ein Hauptmotiv in Victoria Coelns Lichtgrafiken sind Raster und Linien. Sie verweisen auf Brüche in Lebenswegen, aber auch in der Arbeit für  Menschenrechte, die dennoch immer weitergeht.

Aus nächster Nähe sieht man in den Linien, dass sich weißes Licht in Spektralfarben aufspaltet, eine Referenz an die Metapher des Regenbogens für Würde, Gleichheit und Frieden.

 

Es ist uns ein persönliches Anliegen, Menschenrechte, den Mut zur Zivilcourage und damit auch den Mut zur Raumaneignung und Selbstermächtigung mit den Mitteln der Kunst zu stärken. In diesem Sinne ist es uns mehr als wichtig, offene Räume zu schaffen – offen für alle Menschen und frei von a priori festgelegten Deutungen. Jede und jeder sollte ihren bzw. seinen Raum (er)finden können – nicht das, was man glaubt, sehen und entdecken oder verstehen zu müssen. So können sich Wahrnehmungen, Erinnerungen und visionäre Ideen ergänzen und vielleicht sogar widersprechen – oder gänzlich Neues finden und erfinden – im Maßstab der Kunst wird das niemals falsch sein. (Heike Sütter)

Ein Projekt von Victoria Coeln. Produktion: NIPAS, im Auftrag des Menschenrechtsbüros der Stadt Wien.

To the particular delight of children, light graphics not only superscribe fire walls and elements of urban life, but especially ground and grass areas, city squares and paths. The youngest’ spontaneous light play is an invitation to each and everybody, including those older than them, including their grandparents’ generation’, to open themselves up to curiosity and the spirit of adventure, and to re-explore the public space. This, too, is a human right.

The light interventions integrate light graphics by Carsten Busse (Leipzig), Deborah Sengl (Wien), and Gabriele Stötzer (Erfurt). Grids and lines provide the central motif in Victoria Coeln’s light graphics. They reference twists and turns in individual life journeys but also in the human rights struggle which continues in the face of resistance.

Up close, the white lines in many places dissolve into the spectral colors, many tiny evocations of the rainbow, a metaphor for dignity, equality and peace.

It is our goal to use art to empower human rights, encouraging people to stand up for their beliefs, to take up space and grow into their own power. For this reason, it was particularly important for us to create open spaces – spaces that are open to everyone and free from predetermined interpretations. The idea is to allow each and every visitor to fashion a space for themselves, and not to have to follow preconceived notions of what there is to see, discover, and understand. In this way, there is room for perceptions, memories and visionary ideas to compliment and perhaps even contradict each other. There might even be space to invent or find something entirely new in these light spaces. From the viewpoint of art, this can never be wrong. (Heike Sütter)

A project by Victoria Coeln. Created by NIPAS, commissioned by the Human Rights Office of the City of Vienna.

Social Media

 

Hier das one-minute-Clip mit Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und Vize-Bürgermeister Christoph Wiederkehr zu Wiener Lichtblicke.
Facebook/Stadt Wien 


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Please find here the one-minute-clip with City Councilor for Culture Veronica Kaup-Hasler and Vice-Mayor Christoph Wiederkehr within the project Wiener Lichtblicke [Vienna rays of Hope] 
Facebook/Stadt Wien

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NIPAS Logo: Deborah Sengl

10.000 Schritte
zu 10 Lichtinterventionen

#KörperundGeistbewegen
7km, ca. 2 – 3 Stunden Gehzeit

verlängert bis Sonntag, 25.4.2021
täglich von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang

Was ist an den 10 Orten zu sehen?
Ein Klick auf die NIPAS-Icons öffnet die Texte und Bilder zu den Orten in Google Maps.

10.000 Steps to
10 Light Interventions

Walk, take a breath, and  immerse yourself
The path stretches over seven kilometres and takes approximately two to three hours to walk. – From sunset to sundown

What to experience at the ten stations?
Clicking the NIPAS-icons in GoogleMaps will open a galery and detailed informations.
How to use our Google maps

Trailer

WIENER LICHTBLICKE, 7-Minuten-Kurzfilm ©NIPAS_Bildrecht 2020

Ein poetischer Kurzfilm. Zu Wort kommen Menschen, die sich beruflich und privat für Menschenrechte einsetzen. Sie erzählen von ihren Motivationen, Erfahrungen und darüber, was sie selbst ins Licht rücken wollen.

View on Vimeo

A poetic short film introduces Wiener Lichtblicke [Vienna Rays of Hope], a project interweaving human rights, light, and the arts. The speakers, who are passionately fighting for human rights in their private and professional lives, share their motivations, experiences and personal rays of hope.

View on Vimeo

HeimatFremdeHeimat, ORF

Gestaltung Ajda Sticker
Kamera Gerd Fellner, Rolf Leitenbor
Schnitt Robert Flanitzer

Ajda Sticker gibt in HeimatFremdeHeimat einen kurzen Einblick in die Geschichte der Charta der Menschenrechte. In einem historischen Ausschnitt spricht Eleanor Roosevelt, die Vorsitzende der Menschenrechtskommission (1946 – 1951) und die entscheidende Verfasserin der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10.12.1948 beschlossen wurde.

Was würde sie zu den Wiener Lichtblicken sagen? Shams Asadi, Menschenrechtsbeauftragte der Stadt Wien – auch sie wird hier vorgestellt – würde am liebsten mit Eleanor Roosevelt den Weg zu den 10 Lichtorten gehen.

This short report by Ajda Sticker, ORF: HeimatFremdeHeimat, gives an insight into the history of human rights and the special role of Eleanor Roosevelt.

Editorial Ajda Sticker
Photography Gerd Fellner, Rolf Leitenbor
Editing Robert Flanitzer
View on Vimeo

After President Roosevelt’s death in 1945, President Harry S. Truman appointed Eleanor a delegate to the United Nations (UN), where she served as chairman of the Commission on Human Rights (1946–51) and played a major role in the drafting and adoption of the Universal Declaration of Human Rights (1948). In the last decade of her life she continued to play an active part in the Democratic Party, working for the election of Democratic presidential nominee Adlai Stevenson in 1952 and 1956. Eleanor Roosevelt

Eleanor Roosevelt und WIENER LICHTBLICKE, ORF 2020

NIPAS Logo

WIENER LICHTBLICKE
ca. 20:00 bis 6:00 früh
Wiener Lichtblicke in Google Maps

Der Aufenthalt im Freien ist jederzeit 
unter folgenden Bedingungen erlaubt:

zur körperlichen und psychischen Erholung
entweder alleine
oder mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt 
oder mit einzelnen Angehörigen
oder mit engen Bezugspersonen.
Quelle: Neue-Corona-Regeln der Stadt Wien